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Alt 23.02.2014, 09:44   #21
samantha
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Noch immer wusste die schwarzhaarige Wölfin nicht wie ihr geschah: Drei wildfremde, stinkende Kerle hatten sie aus heiterem Himmel und ohne ersichtlichen Grund angegriffen. Auch der Sprecher der drei Blutsauger wollte ihr wohl keine Auskunft geben, sondern spuckte ihr verächtlich vor die Füße und zischte durch zusammengebissene Zähne:

"Dummer Köter, seit wann brauchen wir einen Grund, um eine deiner Sorte aus dem Weg zu räumen?"


Seine beiden Kumpane grölten vor Spaß und traten ihr kompromisslos die langen, schlanken Beine weg. So landete die junge Wölfin unsanft auf dem dreckigen Pflaster vor dem Eingang des edlen Casinos, als sie sogleich ein paar harte Tritte in die Rippen kassierte. Wieder wurde ihr dadurch der Atem geraubt. Unvermittelt entwich ihren Lippen ein klägliches Wimmern, das stark an einen verletzten Wolf erinnerte und Todesangst wogte in dem Herzen der bildschönen Wölfin auf. Während sie nun panikartig versuchte von den Fremden wegzukriechen, fielen ihr weitere Worte ihres Vaters ein. Einmal hatte er ihr von besonderen Menschen berichtet, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Werwölfe sie sie zu jagen…sogenannte Hunter. Sicher handelte es sich um solche Hunter bei den drei Männern. Da bereute sie es sehr, ihr Rudel verlassen zu haben. Ihr Vater oder ihre Brüder hätten diese Feinde sicher sofort als solche erkannt. Meter um Meter kroch sie weiter über den Asphalt, doch die dunklen Kerle folgten ihr gemächlich und machten sich dabei einen Spaß, ihr immer wieder mal einen Tritt mitzugeben. Nun konnte die Wölfin nur noch hoffen, früh genug den dunklen Hinterhof des Casinos zu erreichen, um sich endlich verwandeln zu können.
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Alt 23.02.2014, 18:08   #22
Akzoru
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Jackman schaute überrascht auf als die drei Leibwächter eine Asiatin anschleppten.

Doch rasch spürte er, das er es bei ihr mit einer Vampirin zutun hatte.

Ihre Vampirzähne lies sie zornig aufblitzten und schimpfte in einer Sprache, die Jack nicht verstand.

Er hoffte, das er sich überhaupt mit dieser Frau verständigen konnte, und sagte eindringlich und bestimmend.

"Ruheee! Verdammt. Jetzt rede ich, und ich will antworten haben. Verständliche Antworten."

Die Asiatin verstummte und schaute ihn aus schwarzen Augen heraus böse an. Sagte aber kein Wort.

"Zumindest etwas. Du bist hier als Animiermädchen beschäftigt, daher kann ich mir nicht vorstellen, das du mich nicht verstehst oder nicht meine Sprache sprichst."

Ihr Grinsen signalisierte Jack, das sie ihn sehr wohl verstand. Sie wollte es entweder auf die harte Tour oder aber sie begriff nicht was hier gespielt wurde. Darum setzte er sie genauestens in Kenntnis.

Ihr Gesicht verfärbte sich als sie von dem Tot des vorherigen Casinobosses erfuhr. Das sie wusste, das dieser wie sie ein Vampir war stand für Jackman außer Frage.

"Du weist jetzt, das dieser falsche Boss mir großes leid angetan hat, und ihm niemals dieses Casino gehörte."

Er sprach betont ruhig und lies der Vampirin Zeit sich in die für sie neuen gegenwärtigen Verhältnisse hinein zu fügen.

Mit ausdrucksstarken Augen blickte sie Jack schweigend an. Sie schien zu spüren, das er ein Werwolf war. Noch hatte er keine abschließende Entscheidung getroffen wie mit ihr zu verfahren war. Das sie eine Vampirin ist spielte in seinem Urteil keine Rolle. Schon eher ihr Verhältnis zum vorherigen Casinoboss und ob sie in dessen Machenschaften mit verstrickt war.

Jack hatte Zeit und gab ihr einige Augenblicke, bevor er sie weiter befragen wollte.
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Alt 24.02.2014, 11:05   #23
samantha
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Während die drei Unbekannten noch immer diabolische Freude daran hatten, die junge Wölfin gemächlich zu verfolgen, robbte sie weiter über den schmutzigen Teerbelag und wurde sich eines Umstandes immer gewisser: Selbst wenn sie es schaffte, sich zu verwandeln – und die Chancen standen da anscheinend gut, da die drei vermeintlichen Hunter sie zu unterschätzen schienen – blieb ihr nur ein Weg, der Kampf auf Leben und Tod. So wahllos wie sie angegriffen worden war, so griffen die Männer vermutlich auch andere Wölfe an. Das durfte einfach nicht sein! Mit jedem Meter den sie nun dem rettenden Dunkel näher kam, wandelte sich ihre Angst in wilde Wut. Niemand sollte das Recht haben, sie zu töten, weil sie ein Wolf war. Noch immer traktierten die Fremden ihre Rippen und den Rücken, doch ihr Blick wurde langsam wieder klarer. Und dann hatte sie den Hinterhof endlich erreicht. Mit einem mächtigen Satz sprang sie plötzlich in die menschenleere Finsternis hinter dem Casino hinein. Während ihr Adrenalin heiß durch die Venen schoss riss sie an den lockeren Schnüren, die für solche Fälle ihre Ledercoursage und den knappen Lederrock zusammenhielten und blickte erst dann zu ihren Verfolgern zurück. Spinnten diese jetzt total? Sie betraten noch immer nur langsam den Hof und wähnten sich siegessicher. Schon spürte die junge Frau wie die Verwandlung pochend einsetzte, sich ihre Pupillen und Zähne anpassten…als ein kleiner Dolch in der Nacht blitzend angeflogen kam und sich jetzt zielgenau in ihren entblößten Bauch bohrte, an dem auch langsam das Fell spross. Anschließend rief ihr der Sprecher der Vampire höhnisch zu:

"Ausgespielt, Drecksköter. Das ist ein Silberdolch. Deine Verwandlung kannst du vergessen!"

Seine beiden Gefährten stimmten erst in sein schauerliches Gelächter ein, als ihre Augen sich vor Überraschung weiteten. Denn anscheinend machte die Klinge der Frau nichts aus. Das stimmte freilich nicht, da das Silber sie schmerzte wie ein glühender Schürhaken und damit ihre Wut nur weiter ins Unermessliche anfeuerte, doch der starke allergische Schock blieb aus. Stattdessen schrie die Schwarzhaarige nun mit wilder Mähne und bösartigem Blick auf vollen Lungen:

"Ihr... habt euch... mit dem... FALSCHEN WOLF ANGELEGT!"




Anschließend folgte ein weiterer riesiger Satz, in dessen Flug sie sich vollkommen verwandelte und der Kampf begann.
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Alt 24.02.2014, 17:03   #24
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Jack machte sich schon Überlegungen wie er sie eigentlich verhören sollte, wenn sie nicht reden wollte.

Asiaten konnten da sehr leidensfähig sein. Dazu noch Vampirin, da würde es ewig dauern bis sie sang, wenn überhaupt.

Doch sie überraschte ihn. Sie antwortete auf seine Fragen, und eine halbe Stunde später konnte Jackman davon ausgehen, das sie nichts gegen seine Familie unternahmen hatte und diesen Vampirboss erst hier im Casino kennengelernt hatte.

Es gab keinen Grund ihr nicht zu glauben. Sie war nicht der Typ, der nur um ihre Haut zu retten Lügen würde.

Als sie ihn offen fragte ob sie ihren Job als Animiermädchen kündigen sollte, überlegte Jack kurz.

Es sollten schließlich auch Vampire ihr Geld im Casino verspielen. In der sündigen Meile trieben sich sowieso Vampire herum und boten sich auch feil. Ja, sie durfte weiterhin hier arbeiten. Doch ihre Blutopfer sollte sie vorher bei ihm abfragen, ob es Jack genehm war, wenn sie sich eines erkoren hatte.

Sie stolzierte wackelnd um ihn herum, und Jack war keineswegs ein Kostverächter.

"Später vielleicht einmal Süße. Wir sind uns einig."

Kokett grinsend wackelte sie von dannen, und die drei Leibwächter staunten über Jacks gutmütige Art.

Jetzt wollte Jack sich im Gebäude selber ein Bild machen und abklopfen, wer ihm treu diente und wer vielleicht in die eigene Tasche arbeitete. Damit verstand er als Boss keinen Spaß.

So machte er sich jetzt auf den Weg.
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Alt 24.02.2014, 23:48   #25
samantha
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In eben jenem Moment, da die riesige Werwölfin mit dem pechschwarzen Fell im Begriff war, in die drei vermeintlichen Hunter hineinzuspringen, verloren die beiden Hintermänners des Gruppensprechers den Kopf und flüchteten sich in rasender Geschwindigkeit aus dem Hinterhof hinaus. Anscheinend waren sie nur die Mitläufer ihres Bosses und hatten nicht mit Gegenwehr gerechnet. So stand der verwandelten Frau nur noch einer ihrer Feinde gegenüber – allerdings war dieser vermutlich auch alleine immer noch in der Lage, die junge Wölfin in Bedrängnis zu bringen. Denn da sie ihren Gegner nicht kannte, schätzte sie ihn somit natürlich auch nicht unbedingt richtig ein. Es fing damit an, dass sich der Vampir in Blitzesschnelle von seiner vorherigen Position entfernte und die Wölfin ihn nicht wie erwartet ansprang, sondern auf dem leeren Asphalt landete. Mit einer Mischung aus Verwunderung und brodelndem Zorn blickten ihre markanten Bernsteinaugen zurück in die Hinterhofgasse und erkannten ihren Kontrahenten in einiger Entfernung stehen. Seine Finger waren zu wahren Krallen angewachsen und er fauchte sie mit einer Teufelsfratze an, die von spitzen, scharfen Eckzähnen verziert wurden. Ein weniger impulsiver Wolf als sie hätte vermutlich einen Augenblick inne gehalten und sich der neuen, gefährlichen Situation bewusst geworden. Doch bei ihr war es anders: Momentan sah sie einfach Rot, ließ die Bestie in ihr von der Leine, wurde von ihrem Instinkt geleitet und der Kampfeslust.
So rannten nun beide Gegner in rasender Schnelligkeit frontal aufeinander zu – der Vampir mit nach vorne gestreckten, gekrümmten Klauen und die Wölfin mit weit aufgerissenem Maul und ausgesprochen scharfen Reißzähnen. Dabei rollte ein drohendes Knurren aus dem Wolfsmaul, ehe beide Kreaturen der Nacht hart und schwungvoll gegeneinander krachten. Leise stöhnte der Blutsauger auf, da er die brachiale Kraft des Wolfes unterschätzt hatte. Doch anschließend schaffte er es, den haarigen Bauch des Werwolfs mit dreien seiner spitzen Fingernägel aufzuritzen. Nun jaulte auch die verwandelte Frau gepeinigt auf. Eine schmerzende Flut ergoss sich über ihrem Geist und sie begann blindlings mit dem gewaltigen Maul und ihren eigenen Klauen, nach dem Vampir zu schnappen und zu beißen. Als sie plötzlich tatsächlich schnell genug war und ein Stück seines bleichen, stinkendes Leibes zu fassen bekam, bohrte sie ihre dolchartigen Hauer gleich so tief es ging in das weiche Fleisch hinein…bis ihre Fänge auf Knochen stießen. Die abartigen Geräusche reißender Sehnen und zerfetzter Muskelstränge vermischten sich mit einem erstickenden Kreischen des Mannes, während sein dunkles Blut in zwei großen Strahlen auf den Boden spritzte. Tatsächlich hatte es die Wölfin geschafft, sich in seinem Nacken zu verbeißen und ihm einen riesigen Brocken Fleisches herauszureißen. Glücklicherweise verwehrte ihr Instinkt es, von dem übelriechenden Wesen zu fressen. Aber dieses Handeln wäre ohnehin ausgesprochen dämlich gewesen, da schon das Blut, das aus der Wunde in ihr Maul tropfte unangenehm schmeckte. Automatisch lockerte die Werwölfin also überrascht ihren Biss, sodass der Vampir sofort die Gelenheit nutzten und sich aus ihrer Umklammerung befreite und stattdessen sogar den pelzüberzogenen Körper voller Wucht von sich schleuderte. Dabei stieß die Wölfin gegen eine der Hintertüren des Casinos: Diese gab unter dem Gewicht des riesigen, muskelbepackten Tieres, dem man dennoch durch einen etwas grazileren Körperbau die Weiblichkeit ansehen konnte, nach und fiel splitternd zwischen dem haarigen Leib in zwei großen Teilen auseinander.
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Alt 26.02.2014, 12:40   #26
Akzoru
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Standard Eine unerwartete Freundin in der Not

Die Vampirin begab sich zurück in ihre Kammer.

Das der neue Boss ein Werwolf sie verschont hatte konnte das junge Animiermädchen noch gar nicht richtig fassen.

Man hatte in der Zwischenzeit, die Leiche ihres letzten Opfers aus ihrem Zimmer entfernt.

Momoka wie sie eigentlich vom Namen her hieß betrachtete sich in einem großen Wandspiegel, der in ihrem Zimmer hing.

Sie war die letzte ihrer asiatischen Familie, die hier in Bloodmoon noch lebte.

Ihr Name Momoka bedeutete die Pfirsichblüte oder Hunderte von Blumen.

Zufrieden mit ihrem Äußeren poste sie ein wenig vor dem Spiegel herum...



Sie machte sich zurecht, und verlies grinsend ihr Zimmer.

Auf einmal vernahmen ihre feine Ohren ein recht untypisches Geräusch.

Ihre Kammer lag in der Nähe der Hintertüren des Casinos, und dort spielte sich anscheinend etwas ab.

Sie überlegte nicht lange, verwandelte sich in einen Vampir und lief zur Quelle dieses Geräusches.

Momoka erfasste rasch die Situation, als sie die Werwölfin sah die sich unsanft durch die Hintertür des Casinos krachend auf dem Boden wieder fand.

Der Vampir, der da stand und höhnisch grinste lies sie kurz erstarren. Sie kannte diesen mächtigen Vampir.

Vor ihren Augen hatte er ihre kleine Schwester umgebracht, und sie hatte nichts dagegen tun können, da seine mentalen Kräfte sie bewegungsunfähig an die Stelle gebannt hatten.

Diese tragischen Ereignisse kamen ihr wieder in den Sinn als sie den Vampir sah, der als Oberhaupt einer mächtigen Clansippe vorstand.



Dunkelrot färbten sich ihre Vampiraugen und sie fauchte den Vampir an, der ebenfalls stark gezeichnet war durch den Kampf mit der Werwölfin.

Doch ihr erscheinen lies den mächtigen Vampir jetzt doch den Rückzug antreten. Er floh nicht, aber er wich langsam zurück und verschwand schließlich in der finsteren Nacht. Momoka wusste, das dieser wiederkehren würde, wenn er sich wieder stark genug fühlte.

Jetzt eilte sie zu der Werwölfin, deren Wunden erheblich schien nach diesem Kampf mit dem Vampir.

"Ich bin Momoka, eine Vampirin ja, aber ich will dir helfen. Komm folge mir."

Sagte sie unverblümt, und verwandelte sich zurück in einen Menschen.

"Ich habe hier eine Kammer. Komm, dort verarzte ich dich, soweit es geht."

Es war nie die Art gewesen der Vampirin, das sie jemand half. Nur die Tatsache, das die Werwölfin ihren verhassten Feind bekämpft hatte lies sie dies tun.

"Du bist anscheinend nicht von hier, sonst wüsstest du das man sich nicht ungestraft mit ihm anlegt."

Hilfsbereit hielt sie dem weiblichen Werwolf ihre Hand hin, und zeigte sowas wie Mitgefühl. Hatte nicht dieser fremde neue Besitzer ein Werwolf auch Milde bei ihr walten lassen? Jetzt konnte sie sich bei seiner Art revanchieren.
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Alt 27.02.2014, 13:23   #27
samantha
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Plötzlich war für die Werwölfin eine ungewohnte Situation entstanden, da der Kampf so abrupt endete. So wusste sie kaum wie ihr geschah, als ihr Gegner verschwand und lief ihm aus einem ersten Impuls heraus hinterher. Dabei fasste sie sich an die blutigen Risse, die in ihrem Fell klafften. Sie sahen schlimmer aus, als sie tatsächlich waren doch deswegen noch lange nicht angenehm. Erst nachdem sie sich ein letztes Mal auf dem Hinterhof umgeblickt hatte, tapste sie auf ihren riesigen Pfoten zurück zu der Fremden. Einen Augenblick noch rauschte das Blut heiß in ihren Ohren die Bersteinaugen lagen brennend auf der Vampirin und dann zog sich das kohlefarbene Fell ebenso schnell zurück, wie es erschienen war. Sie hatte sich zurück in ihre menschliche Form gewandelt.
Jetzt, noch immer sprachlos, legte sie den Kopf leicht schief und musterte die Asiatin. Dass sie dabei nackt war, störte sie momentan wenig - bei so einer unerwarteten Wandlung zerriss sie immer ihre Unterwäsche und war am Ende entblößt. Doch das war ein Umstand mit dem sie sich gut arangieren konnte.

"Momoka?"


In ihrer Stimme war deutlich die Skepsis zu hören.

"Du riechst genauso wie dieser Mann mit seinen Freunden - wenn du ein Vampir bist, dann war er wohl ebenso einer. Ich hoffe, du greifst mich nicht auch einfach aus heiterem Himmel an?"


Nach diesem unverhofften Angriff der Blutsauger war es der Wölfin klar geworden, dass sie sich hier wohl sehr in Acht nehmen musste. Das ließ sie die Fremde auch direkt merken. Ein zweites Mal würde sie heute nicht überrümpelt werden. Jetzt sammelte sie schnell ihre unversehrten Kleidungsstücke und Tasche ein, dabei ließ sie die Asiatin nicht aus den Augen. Allerdings hielt diese ihr noch immer recht freundlich ihre Hand entgegen, sodass die Wölfin über ihren Schatten sprang und sie kurz drückte.

"Ich bin Tala. Und ich habe mich mit dem Typen sicher nicht angelegt. Allerdings kann ich dir sagen, dass er ebenfalls nicht ungestraft davon kommen wird. Niemand greift mich einfach an! Und wenn ich dabei sterben sollte...dann war es ein guter Tod."


Die wölfischen Sitten ihres Rudels waren in dieser Hinsicht sehr gradlinig und Tala hatte keine Angst vor dem Tod, zumal sie im Moment nichts zu verlieren hatte.
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Alt 27.02.2014, 15:19   #28
Akzoru
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Standard Eine unerwartete Freundin in der Not

Momoka beobachtete die Werwölfin, wie sie zunächst versuchte ihrem Gegner zu folgen.

Doch der Angreifer hatte sich als er ins Dunkle eintauchte sich rasch entfernt.

Als die Werwölfin zurückkehrte und sich zurück verwandelte in eine Frau, beobachtete dies die Vampirin sehr genau.

Sie schaute ungeniert sich den schönen weiblichen nackten Körper an.

Hier bot sich unverhofft ihr eine günstige Gelegenheit. Schöne Frauen waren rar und diese hier war besonders attraktiv.

"Du siehst klasse aus. Die Kerle hier würden für eine Nacht mit dir viel löhnen."

Sagte sie unverblümt.

"Ja, Momoko. Bedeutet in deiner Sprache Pfirsichblüte oder Hunderte von Blumen. ich finde Pfirsichblüte auch ganz nett."

Sie lächelte kokett und strich sich durch ihre langen pechschwarzen Haare.

"Nein, wenn ich dies gewollt hätte, dann hätte ich es sicher getan als du vor mir am Boden lagst Schätzchen."

Sie schaute sich die Frau aus ihren Mandelaugen genauer an, als sie ihr die Hand drückte.

"Tala, klingt exotisch. Auf so was stehen die Typen. Kannst deinen Namen also behalten. Ach Scheiße, guter Tod ... das Gesülze kannst einem Besoffenen verkaufen aber nicht mir. Hier bist du in der sündigsten Ecke von Bloodmoon. Eine Frau in dieser Gegend ist nicht mehr als ein F...loch für die Kerle hier. Ist so. Prinzessinnen überleben hier nicht mal einen Tag. Aber ich kann dir helfen, Schätzchen. Du hast was, und ich hab was wiedergutzumachen."

Sie zündete sich lässig eine Zigarette an, und zog dran.

"Dieser Vampir der dich da angriffen hat, ist mein Feind. Er hat vor meinen Augen meine kleine Schwester getötet. Danach hat er zugesehen wie drei seiner Freunde mich brutal durchf......n, das mir das Blut aus meiner Mitte lief."

Sie zog wieder kräftig an ihrer Zigarette.

"Guter Tod...ich war froh, das sie mich irgendwann in Ruhe ließen. Hätte alles getan nur um am Leben zu bleiben. Aber dieser Vampirboss den will ich killen. Nun der Vorgänger dieses Casinos war auch ein Vampir. Hab mit ihm gef....t. Dachte er würde mir helfen bei meiner Rache. Heute Nacht ist er leider getötet worden von einem neuen Boss. Der ist ein Werwolf."

Wieder blickte sie Tala genau an, und meinte in ihrer Gassensprache.

"Sind deine beiden Dinger da echt? Keine OP? Du könntest mir nützlich sein. Ich helfe dir Schätzchen, und du kannst was für mich tun. Dieser neue Casinobesitzer, der könnte uns helfen gegen diesen Vampirboss. Du willst doch auch seinen Tod? Tun wir uns zusammen, du bist fremd hier und ich könnte dir bei Kniffe beibringen."

Sie warf die Zigarette auf den Boden, und zerdrückte das Glimmen mit ihrem hohen Absatz.

"Du bist schön groß, aber ich habe hier eine Bekannte. Deren Größe könnte auch bei dir passen. Kannst bei mir heimlich mit in meiner Kammer wohnen. Siehst mir nicht so aus als wenn du genügend Kohle hast dir was anständiges zu leisten."

Entfernt klang ein Geschrei auf, was in dieser Gegend normal war.

"Du W.....r, keine Mäuse? F.....t mein Loch und bist blank. Na warte, ich gib dir deine Sahne du Preller. ....Henryyyyyy! ...wieder so einer der nicht zahlen will...Henryyyyy...."

Momoka lächelte amüsiert über das Gehörte.

"Komm Tala könnte bald hier ungemütlich werden, und du willst sicher nicht gleich nackt hier auffallen? Meine Kammer ist nicht weit weg."

Grazil bewegte sie ihren Zeigefinger und lockte damit die Werwölfin ihr zu folgen. Mit ihrem typisch aufreizenden Gang lief sie vor der Fremden her, und ihre hohen Absätze klackerten auf dem Boden.
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Alt 27.02.2014, 16:08   #29
samantha
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Während Tala der Vampirin zuhörte, begann sie sich zu fragen, welche Vorstellungen die Asiatin hatte. Wie die Wölfin sie so reden wollte bekam sie das Gefühl, dass Momoko wollte, dass auch sie anschaffen ging. Doch mit irgendwelchen verschwitzten und ungewaschenen Freiern zu schlafen, das war beileibe nicht ihr Ansinnen. Doch von dem Kompliment, das die Frau ihr machte, war sie durchaus geschmeichelt. So strich sie sich aufreizend durch das rabenschwarze Haar, als die Andere zu rauchen begann. Dabei blieb ihr für einen Augenblick die Spucke weg und sie rief:

"Er hat WAS gemacht? Was ist das denn für ein kranker Spinner?"


Vollkommen angewidert schüttelte Tala den Kopf, ehe sie fortfuhr:

"Hier scheint ja heute Nacht ganz schön viel los zu sein - der neue Casinobesitzer ist ein Werwolf? Dann hatte ich also doch recht, dass ich hier Wölfe gerochen habe. Ja, ich kann dir da helfen. Warum nicht?"


Dabei blickte sie ihre Gesprächspartnerin verschmitzt an. Irgendwie fand sie die Situation bizarr.

"Ach ja, die sind wirklich zu 100% Natur."


Mit dem Kinn deutete sie leicht in Richtung ihrer Oberweite und stellte sich gerader hin, als sie ohnehin schon stand. Dabei wogten ihre unverschämt großen Früchte auf verlockende Weise leicht hin und her. Tala mochte ihren Körper und sie wusste, dass Momoko mit ihrer Vermutung recht hatte: dieser Leib konnte Männern viel Freude spenden.
Anschließend folgte sie der Asiatin und da diese vorher ungeniert auf ihre Brüste gestarrt hatte, ließ Tala es sich nun nicht nehmen, ihr einfach frech auf den wackelden Po zu klatschen. Dabei lachte sie.

"Dein Hinterteil ist ziemlich knackig - aber das weißt du da! Du, ich weiß selber noch kaum, was ich will. Aber es wäre ja schon mal ein Anfang, wenn ich nicht direkt mit dem nächsten Vampir aneinander gerate. Echt...der erste Blutsauger, den ich jemals sehe und dann ist das so ein Vollarsch!"


Jetzt waren sie vor der Kammer angekommen und Momoko schloss die unscheinbare Tür auf. Anscheinend wurde hier viel Wert auf Sicherheit gelegt.
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Alt 27.02.2014, 17:24   #30
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Standard In der Kammer von Momoka

Momoka schaute die Werwölfin Tala grinsend an, da sie ihre Gedanken ungefähr erraten konnte.

"Nein, meine Süße du sollst nicht andere Kerle beeindrucken oder anschaffen. Gefallen sollst du nur einem, dem Besitzer hier. Solange bis uns das nicht gelungen ist, bist du einfach meine Assistentin. Schaust zu und lernst was von mir."

Die Vampirin lachte hell und herzhaft.

"Ach bist du süß. Werwölfe wirst du hier viele antreffen. Ist das Werwolfsviertel hier. Die feinen Vampire machen sich doch nicht ihre Händchen schmutzig mit so offener Liebe wie hier. Aber es gibt auch Ausnahmen, wie ich oder der Vampirboss von eben und andere."

Ihre schwarzen Mandelaugen blitzten kurz auf.

"Gut, das du dabei bist. Wirst es nicht bereuen."

Grinsend spürte Momoka die Hand der Werwölfin an ihrem Hinterteil. Ein kleiner Lustschauer rann dabei über ihren Rücken.

Es war ja nicht so, das sie noch nichts mit einer Frau gehabt hätte. Allerdings eine Werwölfin war noch nie darunter gewesen. Ein weiser Fleck in ihrer ansonsten sehr bewegten Karriere als Freudenmädchen.

"Oh danke. Hab extra Fitnessübungen eingelegt, damit er so herrlich rund bleibt. Also deine zwei Dinger solltest du dir patentieren lassen. Machst da echt die anderen Girls neidisch mit. Auch sonst holla bist du echt ein Männerfang. Ich baue dich auf Baby, und dann wird er dir aus der Hand fressen."

Als sie die Werwölfin eintreten lies fiel zuerst das große Doppelbett auf, was die Mitte des Zimmers einnahm. Daneben gab es eine Couch. Die Wände zierten verschieden artig aussehende Utensilien, wie man sie sonst kaum zusehen bekam. Handschellen, Peitschen, Lederschnüre und so weiter. Das meiste war in schwarz gehalten.

Momoka grinste anzüglich als sie den Blick von Tala sah bei diesen Wandschmuckstücken. Sie hob ihren Zeigefinger und lachte als sie sagte.

"No no, nicht für mich sind diese Accessoire bestimmt. Ich stehe nicht auf Schmerzen. Aber manche Kerle eben. Aber keine Sorge, die meisten Kunden sind echt harmlos. Wollen Reden oder sich einfach nur ausheulen. Ne Menge Knete fürs nichts tun."

"Wenn ich arbeite, kannst entweder dort in der Nebenkammer verschwinden oder einfach zuschauen. Manche Kerle stehen auch darauf."

Momoka stand wieder vor dem großen Wandspiegel und schob sich ihre Brüste in ihrem Lederkorsett zurecht.

Sie kramte danach in ihrer großen Truhe herum, und förderte was zum Vorschein.

"Gehörte mal einer Zimmervorgängerinnen hier. Habs einfach behalten, und nun kommt es doch noch zur Geltung. Ein Korsett und eine Hose. Fürs erste sollte es erst mal reichen."

Sie schaute zu wie Tala sich ankleidete.

"Doch etwas eng. Habs geahnt, hast einfach zu viel davon mein Schätzchen."

Grinste die Vampirin, als sie sah wie die Oberweite von der Werwölfin daraus hervorquoll.



"Warte mal, man kann es hier noch etwas weiter öffnen."

Sie hantierte an den Riemen des Korsett herum, und meinte danach zufrieden.

"Erst mal bist du versorgt, meine Hübsche."
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