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Umfrageergebnis anzeigen: Welche 3 Geschichten haben euch am besten gefallen?
Nachtwandler 11 52,38%
Vampira del mar 15 71,43%
Lamia 13 61,90%
TheOneSin 9 42,86%
Jadewolf 7 33,33%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 21. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 16.10.2015, 20:58   #1
Sternchen
Gamestaff
 
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Registriert seit: 12.11.2011
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Standard Gruselgeschichten Voting

Soooo hier sind die eingesendeten Geschichten
Ich muss sagen, ich finde sie alle klasse und bin froh diesmal nicht entscheiden zu müssen, wer gewinnt

Die 3 Geschichten die am Ende die meisten Stimmen haben werden nach Plätzen prämiert.
Viel Spaß beim Lesen und beim voten


Man kann seine Stimme mehrmals verteilen...




Nachtwandler:

Heute ist der letzte Tag....

Es war im Herbst des letzten Jahres, ein paar Freunde und ich gingen wie immer nach der Arbeit etwas trinken, in unserer Stammkneipe. Die Bar war nicht sehr groß aber sehr gemütlich und sie bot uns genau das was wir nach einen anstrengenden Tag gebraucht haben.
Heute bin ich froh, wenn ich gemütlich an meinen gesammelten Menschenknochen knabbern kann, ohne das mich irgendeine Fledermaus nervt ! Wie gesagt wir waren in der Kneipe „ Havalds Taverne“ Ich glaube es war ungefähr eine Woche vor Halloween.
Hav, so nannten alle den Besitzer der Kneipe, legte nie viel wert darauf, sich Feiertagen anzupassen, indem er schmückte, doch zu jener Zeit stand ein riesiger Kürbis mitten auf dem Tresen....
Ich, Nachtwandler war zu diesem Zeitpunkt schon gut drei Jahren Stammkunde bei Hav. Viele Gesichter kamen und gingen doch eines werde ich nie vergessen. Kalte große Augen, ein gräulicher Teint und eine große wulstige Narbe auf der Stirn brannten sich in meinen Kopf.

Der Besucher nannte weder seinen Namen noch bestellte er was zu trinken. Er verharrte den gesamten Abend in einer ecke am Tresen. Kurz nachdem er das Hav´s verließ kippte die Stimmung und die Gäste gerieten in Streit. Selbst mich überkam ein starkes Gefühl der Wut. Doch bevor ich meinen Verstand verlor ertönte ein Schuss, alles wurde dunkel.....Nichts war zu erspähen, nichts war zu erschnüffeln und nach einer Ewigkeit der Dunkelheit, erwachte ich in einer Gasse mit dem Maul tief im Bauch eines Toten . Um mich herum lagen verstümmelte und zerrissene Leichen. Der Mond spiegelte sich in dem Blut, welches mich und die Gasse fast vollständig verschlang. Vollkommen verwirrt taumelte ich aus der Gasse um zu erfahren wo ich mich befand aber nichts kam mir bekannt vor. Die Tat als solches mag jetzt vielleicht niemanden schockieren...Klar Werwolf und seine Beute, aber wer mich kennt weiß das ich lieber privat in Blut bade als es in aller Öffentlichkeit zu tun. Das ich nicht wusste was in jener Nacht geschah machte mir die größte Angst. Ich rannte einfach die Straße runter bis ich mich wieder orientieren konnte
In meinem Unterschlupf beseitigte ich die Spuren der letzten Nacht. Als wäre nichts gewesen ging ich am nächsten Tag wieder ins Hav´s und es war
niemand da.Keine
Vampire, Wölfe oder Menschen. Ihr müsst wissen im Hav´s war jeder mit Gold gern gesehen. Hauptsache man lässt seine Konflikte vor der Tür
Nicht einmal spuren des Schusses,den ich hörte bevor ich mein Bewusstsein verlor. Ich setze mich an den Tresen und bediente mich,in der Hoffnung,das Säckchen Gold würde Hav schon besänftigen und die Selbstbedienung entschuldigen. Bis auf die fehlenden Gäste schien alles wie immer abgesehen von diesem beißenden Gestank der aus dem Keller zu kommen schien......Ihr müsst wissen es war verpönt auch nur daran zu denken in den Keller zu gehen. Ich sprang über den Tresen und näherte mich der Kellertür.

Beim Öffnen der Tür stellten sich alle meine Haare auf
und ein dichter Nebel kam mir entgegen. Langsam ging ich hinunter und wie aus dem Nichts erschien der Geist von Mary. Mary spuckte schon immer im Keller und die Stammgäste kannten sie. Sie sagte zu mir
“Du wirst die Letzte sein!“ Ein unkontrollierbares Zittern durchfuhr meinen Körper, aber ich widerstand dem drang umzukehren und ging weiter. Hier und dort standen ein paar Fässer und an den Wänden waren Ketten befestigt. Ein dumpfes stöhnen durchbrach die stille Dunkelheit und als ich mich umdrehte sah ich eine aufgeschlitzte und fast ausgeblutete Sahimra in der Ecke kauern.
Ich kniete mich zu ihr und versuchte ihr zu helfen. Sie war eine alte Bekannte und ebenfalls Dauergast bei Hav. Wir haben viel zusammen erlebt, deswegen zögerte ich keine Sekunde. Ich blieb bis zu ihrem letzten Atemzug bei ihr. Meine Hand wanderte in meine Hosentasche und holte zwei Goldstücke hervor, welche ich ihr auf die Augen legte „Ruhe in Frieden, Sahimra“ Ich setzte meine Suche fort aber mit dem Ableben von Sahimra verblasste auch der beißende Gestank. Ich öffnete die Tür zum Gastraum......und stolperte zurück. Eine wirklich alte Frau mit leicht grünlichen Teint grinste mich an. Sie war ziemlich klein aber in ihrer Gegenwart fühlte ich mich wie ein Welpe und je breiter ihr Grinsen wurde desto größer wurde die Angst.
Ich fragte sie, ob sie eine Hexe sei, aber sie antwortete nicht....Ich blinzelte und war wieder allein in meinem Unterschlupf. Ich ging ins Bad um mir die Angst aus dem Gesicht zu waschen, doch im Spiegel direkt vor mir sah ich nicht Nachtwandler sondern den Mann mit der Narbe. ich war nicht allein........Diesmal badete Nachtwandler in ihrem eigenen Blut Das letzte was sie sah waren entstellte Ghoule die ihr das Fleisch von den Knochen nagten und die kleine grünliche Frau, deren Grinsen zu einer schrecklichen Fratze geworden war. Sie musste erkennen das sie nun selber in der Gasse lag, in der sie einen Tag zuvor das Blutbad anrichtete. Es wurde dunkel und still.


„WAHHHHHHHHHHH Was für ein heftiger Traum nie wieder Hippies“
Ich blickte auf die Uhr, die auf die Minute genau, Mitternacht anzeigte.

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Vampira del mar:

Der schönste Tag Ihres Lebens

Mel stand pfeifend in der Küche. So gute Laune hatte sie schon lange nicht mehr gehabt. Genauer gesagt seit 2 Monaten und 12 Tagen nicht mehr. Da hatte Robert sie verlassen. Er war nach Hause gekommen, hatte eilig seine Sachen gepackt und war einfach gegangen. Sie hatte Ihn angeschrien, nach ihm getreten und schlussendlich war sie flehend vor Ihm auf die Knie gefallen. Aber er hatte ihr nur gesagt : „es ist aus, ich habe eine andere kennengelernt“
Darauf fiel Mel in eine tiefe Depression. Sie trank zu viel und hatte wieder angefangen zu rauchen. Nachdem sie mehrmals zu spät zur Arbeit gekommen war, hatte man sie freigestellt. Sie sollte sich erstmal erholen und eine Therapie machen...was wussten die schon...

Heute war alles anders, heute war Halloween. Sie hatte gestern noch bis weit nach Mitternacht an ihrem Kostüm genäht und war danach zufrieden in`s Bett gefallen. Dieses Jahr würde sie wieder den ersten Preis gewinnen – da war sie sich ganz sicher! Nachdem sie sich zwei Eier aus dem Kühlschrank geholt hatte, aufschlug und in die Pfanne gab, sah sie aus dem Fenster. Sonja, ihre Nachbarin von gegenüber hatte die letzten 2 Jahre den großen Kostümwettbewerb gewonnen. Aber dieses Jahr würde sie es der kleinen Schlampe schon zeigen, dieses Jahr würde sie wieder die strahlende Gewinnerin sein. Sie lies die beiden Spiegeleier auf einen Teller gleiten und setzte sich an den Küchentisch. Während sie aß überlegte sie sich den weiteren Tagesverlauf. Sie hatte lange geschlafen und es war schon 15.00 Uhr. Sie würde gleich nach oben gehen, das Kostüm verpacken und anfangen sich zu schminken. Sie wollte kein Risiko eingehen und das Kostüm erst vor Ort anziehen. Nicht auszudenken, wenn sie im Auto irgendwo hängen blieb und das Kostüm würde beschädigt... Kurz vor 17.00 Uhr ging Mel zu ihrem Wagen und verstaute vorsichtig den Kleidersack im Kofferraum. Sie war zeitlich gut vorangekommen und es war fast noch zu früh zum gehen. Ein lautes Türschlagen holte sie abrupt aus Ihren Gedanken. „Hi Mel, schon ready to go ? Ich muss noch schnell zum Supermarkt, habe vergessen einen Kürbis zu kaufen. Der gehört doch dazu, oder was meinst Du ? Übrigens, siehst echt toll aus, freue mich schon auf nachher, bis dann...“
Sonja war fröhlich plappernd an ihr vorbei gejoggt und sie hörte sich nur noch selber freundlich sagen „ja, freue mich auch, bis dann“. Freu Dich nicht zu früh, dachte Mel, dieses Jahr hast Du keine Chance gegen mich. Als Mel den kurzen Fußweg zu ihrem Haus zurückging, überlegte sie sich, mit welcher Verkleidung die blöde Kuh wohl dieses Jahr aufwarten würde? Sie war sich sicher, dass sie mit Ihrem Malefiz Kostüm die anderen locker ausstechen konnte, aber Sonja war richtig gut. Sie hatte Ihr mal erzählt, dass sie alle Ihre Klamotten selber nähte und sie sah immer aus, als ob sie in Designerläden einkaufen würde. Langsam begann Mel zu Zweifeln und blieb stehen. Zu gerne hätte sie einen Blick auf das Kostüm erhascht...Hatte Sonja die Tür abgeschlossen ? Sie konnte sich nicht daran erinnern. Sollte sie es riskieren? Mel näherte sich von hinten dem Nachbarhaus und schlich auf die Veranda. Nachdem sie sich noch einmal umgesehen hatte, griff sie nach der Türklinke und drückte sie herunter. Sie lies sich problemlos öffnen. Selber Schuld wenn Sonja so unvorsichtig ist. Sprach Mel zu sich selbst und betrat das Haus. Sie ging schnell zur Treppe um in den ersten Stock zu gelangen. Wahrscheinlich war das Kostüm schon anziehbereit in ihrem Schlafzimmer. Und da war es tatsächlich, aufgezogen auf einer Schneiderpuppe stand es provokant mitten im Raum. Mel starrte das Kostüm an – es war ein Hexenkostüm – und es war perfekt! Sie begann vor Wut zu zittern und musste einen heftigen Würgereflex unterdrücken. Nein, das konnte nicht sein. Sie war dieses Jahr dran. Sie wollte die Königin des Abends werden. Es sollte allein ihr Abend sein. Mel musste sich setzen. Aus und vorbei! Das war`s...sie würde nicht teilnehmen und sich wieder mit dem zweiten Preis begnügen. Langsam rappelte sie sich wieder auf und wankte zu Tür.
Als sie sich noch einmal umblickte und einen letzten, sehnsüchtigen Blick auf das Kostüm warf, bemerkte sie die große Schneiderschere auf der Kommode. Wie in Trance nahm sie die Schere und ging zu dem Kleid. Der erste Schnitt fiel noch sehr zaghaft aus, aber dann begann sie laut lachend ihr zerstörerisches Werk...“Mel, bist Du wahnsinnig ? Was tust Du da?“ In ihrer Wut hatte Sie nicht bemerkt, dass Sonja mittlerweile zurückgekehrt war und nun hinter ihr im Schlafzimmer stand. Sonja starrte Mel mit weit aufgerissenen Augen an, als ob sie einen Geist gesehen hätte. Was würde nun passieren? Würde Sonja die Polizei rufen? Angst kroch langsam in Mel hoch. Ohne das Kostüm von Sonja würde sie heute gewinnen und das konnte, und wollte sie sich nicht nehmen lassen. „Du wirst mir meinen Tag nicht versauen, Du dreckiges Miststück, Du nicht“ Sie ging auf Sonja zu und rammte der verdutzten Frau mit aller Kraft die Schere in den Bauch. Es erklang ein eigenartiges, schmatzendes Geräusch als sie die Schere langsam wieder herauszog. Ohne sich zu wehren, fiel Sonja stöhnend auf die Knie, verdrehte die Augen und kippte dann zur Seite. Ein Strom von Blut floss aus der Wunde und färbte den Teppich rot. Mel war erstaunt wie einfach es gewesen war Sonja zu töten. Sie empfand auch keine Reue, denn die Schlampe hatte es ja nicht anders verdient. Sie tippte mit dem Fuß gegen den leblosen Körper – keine Reaktion. Dann wischte sie ihre Fingerabdrücke von der Schere und legte sie neben Ihr Opfer. Es würde sie niemand mit dem Verbrechen in Verbindung bringen, sie war ja die nette Nachbarin, die an diesem Abend den Kostümwettbewerb gewinnen würde. Sie blickte auf Ihre Armbanduhr. Oh Gott, schon so spät. Nun musste sie sich aber beeilen um noch rechtzeitig in die Stadt zu kommen. Mel verlies das Haus durch die Hintertür und ging über die Straße zu ihrem Wagen. Es hatte sie niemand beobachtet. Nun konnte ihr Abend beginnen...

Wie erwartet war sie in die Endausscheidung des Wettbewerbes gekommen. Gerade wurden die letzten Stimmen ausgezählt und die verbliebenen 10 Kandidaten liefen unruhig hinter der Bühne umher. Endlich ging der Bürgermeister zum Mikrophon und verkündete :
„and the winner is...unsere bezaubernde Melanie Parker, als die böse Fee Malefiz!“
Ein tosender Applaus begleitete Mel als sie erneut auf die Bühne ging. Sie verneigte sich huldvoll nach rechts und links und lies sich treiben in ihrem Glücksgefühl. Sie hatte es tatsächlich geschafft und genoss nun die neidischen Blicke ihrer Konkurrenten. Sie schaute in die jubelnde Menge und sah plötzlich Robert. Er winkte ihr zu und gab ihr ein Zeichen, dass sie sich nachher hinter der Bühne treffen sollten. Aufgeregt nahm sie ihren Pokal entgegen und verschwand viel zu schnell wieder in der Umkleidekabine. Sie zog sich rasch um, verstaute ihr Kostüm und hastete zur Rückseite der Bühne. Da stand Robert. Er sah wie immer blendend aus und lächelte sie strahlend an. Erwartungsvoll trat sie zu Ihm.“Mel, Du sahst fantastisch aus in Deinem Kostüm, hat mich fast umgehauen...“ Er griff ihre Hand und zog sie zu sich. Dann flüsterte er ihr leise ins Ohr „ meine Süße, ich habe einen großen Fehler gemacht. Bitte lass uns reden. Kann ich mit zu Dir kommen?“ Mel war überglücklich. Robert war wieder da und sie hatte den Wettbewerb gewonnen. Das war tatsächlich der schönste Tag ihres Lebens.
Als sie Ihr Auto vor dem Haus parkte war leichter Nebel aufgekommen. Passt zu Halloween, dachte Mel bei sich. „Hey Babe, weißt Du warum Sonja heute nicht da war?“ Mel zuckte zusammen. „Keine Ahnung, ich glaube Sie ist ein paar Tage weggefahren“. Robert blickte zum Haus ihrer Nachbarin. „Aber es brennt Licht, sie müsste da sein. Komm wir gehen kurz rüber und schauen nach“ Mel wurde übel. Sie wollte sich nicht nochmal anschauen, was sie angerichtet hatte. Aber Robert war schon vorgegangen und öffnete bereits die Tür. „Komisch, ist nicht abgeschlossen, Babe kommst Du?“ Mel nahm all Ihren Mut zusammen und ging hinterher. Als sie eintrat war Robert schon nach oben in den zweiten Stock gegangen. Sie schritt die Treppe nach oben und betrat angstvoll das Schlafzimmer – und da stand Sonja! Wunderschön sah sie aus in ihrem Hexenkostüm und sie lächelte Mel an. „Komm zu mir, meine Kleine. Du sollst mir geben, was ich brauche.“ Mel war starr vor Schreck und blickte Sonja ungläubig an. Plötzlich stand Robert hinter ihr und drückte Mel die Arme auf den Rücken. Sie wehrte sich mit allen Kräften und stemmte die Füße gegen den Boden, aber Robert schob sie unerbittlich nach vorne. Jetzt riss er ihren Kopf an den Haaren nach hinten und entblößte ihren Hals. Wehrlos stand Mel vor Sonja, die sie erbarmungslos ansah. „Du hast mir mein Blut genommen und jetzt nehme ich Dir Deins.“ Mit diesen Worten hob Sonja die Hand und stach Mel mit einem kleinen, spitzen Ankh-Medaillon in den Hals. Mel spürte wie warme Flüssigkeit an ihr herunterlief. Dann beugte sich Sonja nach vorne und begann von Mel zu trinken. Es fühlte sich fasst wie eine Liebkosung an und Sie vergaß den Schmerz des Stiches. Als ihre Beine nachgaben, liess Robert sie vorsichtig zu Boden gleiten. Sonja war sofort über ihr und küsste sie zärtlich auf die Lippen. Mel spürte den metallenen Geschmack von Blut in ihrem Mund. „Kleine, süße Mel...Du wirst mir viel Kraft und Stärke geben“ Als Sonja sich weiter gierig an ihr labte, schloss Mel die Augen. Sie spürte wie ihr Herzschlag immer langsamer wurde und die Dunkelheit sie empfing. Jetzt begriff sie alles. Die neue Frau in Roberts Leben war Sonja und er hatte Mel als ihr Opfer hierher gelockt. Dabei hätte dies doch der schönste Tag Ihres Lebens werden sollen...



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Jadewolf:

Die Sage des Jadewolfs Teil I

Einsam schlurft der alte Mann die Straße entlang. Heute ist wirklich nicht sein Tag. Zuerst bekommt er über seine Handy die WhatsApp – Nachricht, dass Ihn seine Freundin verlässt, dann trifft er beim rückwärts ausparken einen anderen Wagen und zu guter Letzt ist auch noch Halloween und er ist jetzt ganz allein…

So schlendert er nun immer weiter in tiefere, dunklere und verschlingende Gassen, während er seinen Blick auf das Smartphone schweifen lässt und diverse Partnersuchplattformen, wie z.B. den „Bloodkiss“, oder „die Heiße Hyäne“ aufruft. Er merkt gar nicht, dass es immer später wird und die Gesichter der vereinzelt um Ihn herum auftauchenden Menschen vermutlich mehr sind als gruselige Halloweenmasken.
Mittlerweile kommt Nebel auf und die Uhr schlug grade Mitternacht, als der Mann den Blick vom Smartphone abwand und sich in einer leeren Einbahnstraße wiederfand. Vor Ihn eine große stabile Mauer.

>>>RAAAAWWW!!!!<<< schreite Ihn ein ohrenbetäubendes Geräusch in das Ohr und der Mann stand wie angewurzelt vor der Mauer. Er spürte etwas Nasses über seinen Nacken laufen. War das Schweiß, ausgelöst durch die Angst die Ihn eben rückartig durch den Körper ging? Die nasse Flüssigkeit wurde mehr und mehr und lief seine Schultern, den Rücken und die Arme herunter. Soviel Schweiß muss doch unnormal sein sagte er sich und er blickte auf die Flüssigkeit, die sich mittlerweile an seinen Händen befand und auf dem Boden trofft.

An seinen Händen befand sich eine rote Flüssigkeit, die sich auf dem Boden sammelte. Vor seinen Füßen sammelte sich ein See aus … Blut!!! Konnte das sein? Wieso?? Was???

„Da hast du ja nochmal Glück gehabt.“ Sagte eine dunkle Stimme direkt hinter Ihn. „Fast wäre dein Kopf ab gewesen.“

Der Mann begann zu zittern und traute sich nicht sich umzudrehen. Aber das war auch nicht notwendig. Wer auch immer da grade gesprochen hatte bahnte sich bereits seinen Weg um Ihn herum und baute sich vor Ihm auf. Es war ein 3m großer Mann?! Was heißt hier Mann. Ein Wesen würde es eher treffen. Dort wo normalerweise der Kopf zu erwarten wäre, war ein großer, breiter, und hell grinsender Kürbis platziert.

„Angenehm, mein Name ist ‘Puh mon Pakin‘. Was verschlägt jemanden wie dich in diese einsame Gegend?“

Auf dem Schultern des Kürbismenschen lag ein scheinbar totes, wolfsartiges Wesen, mit langen Fangzähnen und einen silbrig, grünlich glänzenden Fell. Die Augen waren weit geweitet und man sah, dass Sie, wie bei toten Tieren bereits diesen leeren Blick hatten.

Der Kürbismensch folgte meinen Blick und gackerte „Wahahaha. Keine Angst. Das ist der Jadewolf. Auch wenn er wie tot aussieht ist er nur bewusstlos, aber hätte ich Ihn nicht mit meiner Sichel zerschlitzt, dann wärst du jetzt sein Stack.

Der Mann stotterte. Er verstand nicht was sich da abspielte.

„Wir müssen den Jadewolf zur alten Hexe Morgana bringen. Er ist nämlich ein Geist(erwesen). Es wird nicht lange dauern und er verschwindet hier und taucht woanders wieder auf um sein Unwesen zu treiben. Nur die Hexe hat die Macht Ihn in einen Bann zu nehmen, der sein Treiben verhindert. Komm mit…“

Er wusste nicht wie ihn bekam, aber plötzlich sah er einen weißen Blitz, gefolgt, von mehreren grünen Explosionen und wenig später fand er sich an einem alten Waldstück wieder. Neben Ihn die Kürbisfratze.
„Hier ist es das Haus der Hexe Morgana. Ich kann es leider nicht betreten. Wärst du so freundlich die Hexe zu holen?“

Die Beine des Mannes schlackerten. Er fühlte sich benommen und wusste nicht, ob es jetzt wirklich eine gute Idee war das Haus einer Hexe zu betreten. Er betrachtete die kaputte Dachfassade, den Schimmel an den Wänden der Ihn förmlich auslachte und die zerbrochenen Fensterscheiben mit den zerrissenen gelb, orange gefärbten Vorhängen.
Er erinnerte sich an Geschichten von Hänsel und Gretel und auch daran, dass dies ja ein viel schöneres Haus war. Lebkuchen und Süßigkeiten sollten dort das Dach verzieren, aber hier sah alles anders aus.

„Mach schnell wir haben nicht ewig Zeit.“ Murrte der Kürbis hinter ihn.

Also… was tun. Er hatte nichts zu verlieren, richtig?
Doch ehe er sich versah, tauchten plötzlich vor Ihn 7 silbrig, grünlich schimmernde Wölfe auf und ein dunkelroter, brennender Lichtblitz schoss durch die Nacht.

„Was zum???“ hörte er den Kürbis noch erschrocken rufen, Dann nur noch Dunkelheit…

Die nächste Seite war leer...

Inspektor Moremöö schloss das Tagebuch des Vermissten. Was wollte uns der Mann damit sagen? Er musste der Geschichte weiter auf den Grund gehen. Vielleicht gab es noch weitere Aufzeichnungen… und er wusste auch schon genau wo er danach suchen musste, denn es gab nur ein Haus, dass auf die Beschreibung in den Tagebucheintrag passte.

Fortsetzung folgt???



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TheOneSin:


Eine dieser Nächte

Nebel lag auf der Straße. Es war einee laue Oktobernacht, spät im Monat, der silberne Vollmond stand tief am Horizont, halb verdeckt von Wolkenstreifen, dunkel im Gegenschein, aber leicht wie ein Schleier. Die Zwei schlenderten an den Häusern der Nachbarschaft entlang. Einige waren schon für das Fest dekoriert. Hierzulande wurde Halloween gefeiert als wäre es ein Staatsfest. Den Beiden ging es eigentlich nur um den Spaß, um das Herumziehen bei Nacht und auch um die Süßigkeiten, die das eine oder andere Kind fallen lässt, wenn sie vor Angst davon laufen. Was ein Bisschen Theaterschminke doch ausmacht, dachte sie sich und schmunzelte, als sie an ihr letztes Fest dachte. Ihre Verkleidung als Hexe sah so grotesk aus, dass sie selbst älteren Leuten einen Schreck einjagte. Sie waren am Ende der Straße angekommen, das typische Ende einer jeden Kleinstadtstraße. Ein breiteres Stück zum Wenden, und vor Kopf das alleinstehende Haus mit morscherVeranda, von Efeu umrankter, gusseiserner Zaun mit Spitzen, eingeworfene Fenster, Gestrüp im Vorgarten. Das hohe Gras zitterte im Wind. Kürbisse standen vor dem knarrenden Tor. Das war neu. Hier wohnte doch seit Jahren niemand mehr. Er nahm einen der Kürbisse hoch. Das Gesicht war grob geschnitzt, die Unterseite war offen, um ihn auf eine Schale mit Kerze stellen zu können. Er warf ihn mehrmals hoch, von Hand zu Hand, hin und her. Sie mochte das nicht. Spaß, schön und Gut, aber dennoch war dem Fest etwas.. Respekt entgegen zu bringen. Es war immerhin die Nacht der Geister. Ihn kümmerte das nicht, selbst ihr vorwurfsvoller Blick hielt ihn nicht davon ab, weiter Schabernack mit der Frucht zu treiben. Übermütig hielt er sich den Kürbis über den Kopf und stachelte sie an, doch auch mitzumachen. Missmütig nahm sie einen anderen Kürbis, betrachtete ihn und drehte ihn hin und her. Nicht sehr gekonnt geschnitzt, eher hastig ausgehölt und Löcher reingestochen. Und der fehlende Boden lud geradezu dazu ein, ihn aufzusetzen. Ein gedämpftes Stöhnen kam von vor ihr. Ja, er hatte sich das Ding aufgesetzt, und ja, er spielte jetzt Kürbis-Zombie. Er deutete ihr erneut, sich ebenfalls zum Affen zu machen. Na schön, wenn er es so haben will.. ihre Hand fuhr nochmal über den Rand des Kürbis, dann stülpte sie ihn sich über. Seine erste Reaktion war, sie auszulachen und ihr zu berichten, wie dämlich sie damit aussah.
Von ihr kam nur ein ersticktes Glucksen. Ihre Hände wanderten zum Hals und umklammerten den Rand, zogen an ihm, aber vergebens. Er kam näher, sein Lachen war verstummt. Blut lief zwischen ihren Fingern. Sie zog weiter panisch an dem Kürbis, aber ohne dass er sich löste. Er war kreidebleich, selbst bei dem schwachen Licht der Straßenlampen sah man ihm die Panik an. Sie ging in die Knie, ihr Röcheln nur noch ein leises Gluckern. Er zog mit all seiner Kraft am Kürbiskopf, und er glitt mit Leichtigkeit von ihrem Kopf. Sie grinste ihn hämisch an.
"Na, genug gelacht?" Sie zeigte die Blutkapsel in ihrer Handfläche.
"Aber... wie?"
"Ich hab mir schon sowas gedacht, dass du irgendwas vorhast. Schnell Kürbisse zu präparieren war ja nicht so der Aufwand. Die Kapsel hab ich extra eingepackt, weil du letztes Jahr schon hart an der Grenze warst mit deinen Witzen. Jetzt weißt du, wer der Bessere im Erschrecken ist!" Sie zwinkerte ihm zu, stand auf und ging an ihm vorbei. Er stand weiter regungslos da.
"Ich habe die Kürbisse hier nicht hingestellt."
Mitternacht läutete. "Bitte?"
"Ich sagte, dass ich die Kürbisse hier nicht hingestellt habe. Das sind nicht meine. Ich hab mir nur schnell einen Spaß machen wollen, ehrlich!"
"Hm. Dann ist wohl noch so ein Idiot hier unterwegs. Ach übrigens, du siehst auch nicht weniger dämlich aus mit dem Ding auf dem Kopf!"
"Das stimmt, hmhmhihihi. Da sollten wir was dran ändern!"
Die Stimme kam von links, hinter dem Zaun. Sie schnellte herum. Dunkelheit ragte auf einmal auf. Eine feine Drahtschlinge glitt über den Boden unter ihr. Von rechts gab es einen dumpfen Aufschlag. Ihm war der Kürbis abgefallen, mitsamt Kopf. Der enthauptete Körper viel zu Boden und ihr vor die Füße. Blut schoss die durchtrennte Halsschlagader hinauf und ihr über Shirt und Hose. Sie drehte sich in Panik wieder zu der Gestalt hinter dem Zaun, als sie auf dem von seinem Blut verschmierten Boden den Halt verlor und vornüber fiel. Eine Spitze des gusseisernen Zauns bremste ihren Fall abrupt. Als ihre Arme nur noch schlaff baumelten, ging die Gestalt durch das Tor, schloss es langsam und ging pfeifend die Straße hinab.
So, gute Tat für heute getan, hehehihihihi! Und euch da draußen: Happy Halloween!

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Lamia:


Abschieds-Essen

Dieses Jahr freute sich Amy ganz besonders auf Halloween.Was nicht weiter verwunderlich war, da es das letzte Halloween vor ihrem Auslandsstudium sein würde.
Auch wenn es eher ein kleiner Kreis war und die alte Forsthütte weit außerhalb der Stadt nicht gerade komfortabel war, hatten sie und ihre Freunde, die letzten Tage viel Zeit und Arbeit reingesteckt um es sich gemütlich zu machen.Nun da sie die letzten Kilometer auf der Landstraße zurück legte, dass Auto voll beladen mit den ganzen Getränken für dei heutige Nacht, genoss sie wie das Scheinwerferlicht mit dem frisch aufziehenden Nebel spielte.
Da sie etwas spät dran war, ging sie davon aus das die anderen schon alle da sein würden und war gespannt, als was sie sich verkleidet hatten.Sie selber ging als Hexe.Das Kleid zum Kostüm hatte sie selber genäht und sie war ganz stolz darauf.
Es war schwarz, knöchellang und auf der rechten Seite bis zum Oberschenkel verlief ein Gehschlitz.Den Ausschnitt hatte sie mit einer roten Schnürrung versehen und an dieser viele von diesen kleinen Plastikspinnen angeklebt.Die langen Ärmel des Kleides waren auch an beiden Seite aufgetrennt, wurden aber durch Sicherheitsnadeln zusammen gehalten und waren ein schöner Blickfang.
Einzig die Wahl ihres Schuhwerks war etwas misslungen.Die schwarzen Lacksandalen sahen zwar schön aus ,aber durch die 15 cm Absätze war das Autofahren auf dieser Straße hier doch etwas mühsam.Um so erleichterter war sie als sie vor der Hütte zum stehen kam.

Als sie austieg drang ihr ein herzhaft fleischiger Geruch in die Nase,der von der Hütte rüber zum Auto wehte.Das waren bestimmt Jennas selbstgemachte Gruselpasteten,die sie alle so liebten und auf denen immer ein aus Marzipan geformte Finger mit einem Mandelfingernagel lag.Auf die freute sich Amy schon den ganzen Tag.
Sie öffnete gerade den Kofferraum um die ersten Getränken in die Hütte tragen zu können,als sie David am Holzverschlag der Hütte entdeckte.Er legte etwas, was sie nicht erkennen konnte auf den Boden zwischen das gestalpelte Holz und ging auf sie zu.

Amy mochte David nicht besonders,wobei sie nicht genau sagen konnte warum eigentlich.Er war Jennas Cousin und sonderlich oft hatte keiner mit ihm bisher zu tun gehabt.Er war distanziert,wortkarg,meistens sehr bissig in der Wahl seiner Worte ... ja fast schon kalt.Dennoch ertappte sich Amy dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.Immerhin so wußte sie von Jenna, hatte David früh seine Eltern verloren.Auch Jenna wußte zwar nicht genau wie, aber sie hatte wohl mal mitangehört, wie ihre Eltern darüber sprachen, dass es an ein Wunder grenze das der Junge dieses Massaker allein dadurch überlebt hatte, das er sich im Wandschrank versteckt hätte.
Amy schüttelte diese Geschichte gedanklich ab und bewunderte Davids Kostüm.da er mittlerweile bei ihr angekommen war.Eigentlich sah er aus wie die letzten beiden Male auch, als man sich gesehen hatte.Die dunkelnbraunen dünnen Haare hingen strähnig auf den Schultern.Die leicht kränklich blasse Haut und das schmale Gesicht, mit den tiefligenden blassgrauen Augen,die nicht die geringste Regung zeigten und der schmale Mund.Alles wie immer.Nur das er so eine seltsame grüne Anglerschürze trug.Sie sah schwer und gummiartig aus.An einigen Stellen schien diese nass und dunkel zu glänzen im pfahlen Mondlicht.Das einizg andere was Amy noch an ihm auffiel, war ein aus Kettengliedern gemachter Handschuh auf an der linken Hand.

Amy lächelte schief um ihm nicht irritiert anzustarrren.

"Hi David, na wie geht es dir ? Cooles Kostüm auch wenn ich keine Ahnung habe was es darstellt,wenn ich ehrlich bin."
David lächelte als er antwortete "Das wirst du schon noch erfahren,versprochen."

"Na dann lasse ich mich mal überraschen.Sind die anderen alle drinnen ? "Ich könnte nämlich Hilfe gebrauchen um den Kofferraum leer zu bekommen."
Wieder lächelte David " Ja, nein,teils, teils trifft es eher."
Amy schaute David erschrocken und verwirrt zugleich an, doch bevor sie etwas fragen konnte sprach er weiter.

"Ach meine Liebe du schaust als hättest du einen Geist gesehen.Ich mache doch nur Spaß ! Jennas kocht drinnen mit Begeisterung vor sich hin,Nicky bewacht die Bowle wie ihre Augäpfel, Adam und Susi sind vermutlich irgendwo am Waldrand und knutschen und Mike wollte ,dass ich Dich sofort,wenn du kommst zum Hochstand schicke."


"Oh warum das denn ?"

David zuckte mit den Schultern "Woher sollte ich das wissen ?"

"Nun gut aber ich bringe erst noch schnell die Getränke rein,dann kann ich ja schauen was er will"

"Nein geh ruhig, ich wollte Jenna eh zur Hand gehen.Außerdem muß ich ja noch neues Holz für den Kamin reinbringen, da kann ich mir danach auch die Getränke schnappen und schleppen."


Erleichtern darüber in diesen blöden Schuhen nichts schweres mehr schleppen zu müssen lächelte Amy David strahlend an.

"Danke David,sag den anderen schon mal das ich mich beeile, damit wir bald anfangen können.Ist ja schliesslich bald Mitternacht"

David nickte nur und ging ohne weitere Worte auf die Hütte zu.Amy ging durch den Kopf ,das heute einer seiner besseren Tage zu sein schien als sie sich auf zum Hochtsand machte,der zu Fuß nur etwas zehn Minuten von der Hütte entfern lag.Dabei hielt sie auch ausschau nach den beiden verschollenen Turteltauben.Doch von denen war nichts zu sehen.Am Hochstand angekommen war sich Amy nun sicher das Mike ihr nur einen seiner gemeinen Halloweenscherze spielen wollte.Denn er war auch nicht zu sehen.Was nur heißen konnte, sobald sie unaufmerksam war würde er sie fürchterlich Erschrecken und wahrscheinlich wieder mit so ner billigen Monstermaske aus dem Gebüsch springen.Oder blutüberströmt auf sie zu humpeln.Als wenn das noch jemand vom Hocker reißen würde !

Da sie keine große Lust hatte zu warten kletterte sie auf den Hochstand,fest in dem Glauben damit würde sie seinen Scherz triggern und man könnte dann zurück zu den anderen.Doch dort oben war er auch nicht.Das war nur ein größere Stück eines weiße Lakens, das mit irgendwas beschmiert war.Um es besser lesen zu können zuckte Amy ihr Handy.Man hatte hier draussen zwar keinen Empfang ,aber die Taschenlampen-App funktioniert ja zum Glück auch ohne.
Auf dem Stoff stand in blutroter Farbe geschrieben : "Was bin ich ?" Genervt und leicht sauer ließ Amy den Stoff fallen und wollte nur noch zurück-Sollte der Idiot seine Gruselspiele doch alleine Spielen dachte sie sich wütend.Auf dem Rückweg viel ihr etwas silbernes auf ,das an einem tiefliegendem Ast eines Baumes hing.Es war diese kitschige Silberkette mit dem Herzanhänger die Susi letztes jahr von Adam zum Geburtstag bekommen hatte.Daran steckte ein kleines Stück Papier auf dem stand ebenfalls "Wer bin ich ?"

Nun dachte sich Amy sie wüßte bescheid.Natürlich weil ich nächste Woche fliege und wir und alle ewig nicht mehr sehen werden,wollen die mich nochmal so richtig auf´s Korn nehmen.So malte sie es sich zumindest in Gedanken aus.Aber nichts da die würden sich schon was besseres einfallen lassen müssen, klang es trotzig in ihrem Gedanken

Als sie wieder bei der Hütte ankam war kein Mucks von den anderen zur hören.Es war mehr als offensichtlich das sie drinnen noch etwas für sie auf Lager hatten.Wahrscheinlich noch so ein doofer Zettel und dann kommt das Finale.
Sie öffnete die Tür erhobenem Hauptes.Drinnen brannte Feuer im Kamin,Doch auch hier war anscheind keiner.Da sie nicht mitspielen wollte wandte sich weder der Tür zur Küche mit dem alten Holzen offen drin zu noch der Tür zu dem Raum den sie als Schlafsaal umfunktioniert hatten.Ihre Aufmerksamkeit galt nun erst mal der großen Bowleschüssel die ganz vorne auf dem großen Tisch im Raum stand.Sie kippte eine Kelle davon in einen Plastibecher der daneben stand und schmulte währenddessen heimlich unter Tisch und Tischdecke.
Schulterzuckend nahm sie einen großen Schluck.Doch statt süß fruchtig schmeckte das Getränkt metalisch und säuerlich..Auf der Suche nach etwas zum Nachspülen erblickten ihre Augen wieder einen Zettel er lag genau auf einer Pastete und diesmal stand da " Was BIN ich ?!"

Amy griff nach dem Zettel um ihn zu zerknüllen.Doch sie ließ ihn starr vor Angst sofort danach auf den Boden fallen.Auf dieser Pastete lag kein Finger aus Marzipan.Dort lag ein Daumen aus Fleisch und Blut ! Schlimmer noch er trug einen Ring den Amy nur altzu gut kannte.Der Ring gehörte Mike und war ein Andenken an dessen Vater.
Amys Beine gaben nach und sie sank zu Boden.Mit Tränen in den Augen kämpfte sie gegen ihre Beine an die ihr nicht mehr gehorchen wollten.Sie kam nur wieder auf die Beine ,weil sie sich an der Tisch kannte hochzog.Da waren sie ! Sie starte direkt in sie. Nickys schöne tiefgrüne Augen ! Sie schwammen in der Bowle aus der Amy nochh kurz zuvor getrunken hatte.Amy wollte abermals schreien doch ihr Magen verwehrte ihr dies.
Sie übergab sich stattdessen.Gleichzeitig trieb ihre Ansgt sie dabei Richtung Ausgang.Da sie aber nach der erst besten Tür griff, fand fand sie sich in der Küche mit den Holzofen wieder auf dessen Kochplatte ein großer Topf lautstark vor sich hin brodelte.Sie konnte sich nicht erklären warum ,aber sie mußte nachsehen was sich in ihm befand.Sie hob den Deckel an und ließ in fallen ,als sie nur noch entfernt erkannte das sich darin Jennas Kopf befand von dem sich langsam sämtlich Fleisch löste.
Nun gab es kein halten mehr für ihren Körper der nur noch auf Flucht ausgerichtet war .Sie rannte zur Eingangstür der Hüte.Zog und zerrte an dieser doch sie wollte sich nicht öffnen.Gab es kein entkommen aus diesem Alptraum ?
Amy letzte Hoffnung war das beschädigte und notdüftig abgeklebte Fenster Fenster in dem letzten Raum mit den Schlafsäcken.Mit unermesslich Großer Angst noch etwas auf dem Tisch zu entdecken was sie nicht ertragen konnte schloß sie ihre Augen und rannte zur Tür am anderen Ende des Raums.Schon beim öffnen nahm ihr ein undurchdringlicher Geruch von Kupfer und schwerer Süße fast die Luft zum Atmen.An Ketten an die Decken gehangen hingen die überreste ihrer Freunde.Wie in einen Schlachthaus tropfen ihrer leblosen Körper aus.Völlig aufgelöst stand Amy in diesem Raum ihr Verstand war am Ende.Kein klarer Gedanke war noch zu fassen und sie konnte sich auch nicht von diesem Anblick lösen.Weit am rande ihres Verstandes realisierte sie noch das sie von hinten gepackt wurde.Etwas scharfes drücke gegen ihre Kehle.Dann erklang eine Stimme.

"Und was bin ich ? Weißt du es endlich ? " , drang es zugleich erkennend und angsteinflößend in ihre Ohren.
Es war Davids Stimme, doch sie klang fremdartig vergnügt.Noch einmal Schrie er, "WAS BIN ICH ?!".
Amy schloß die Augen sah alles nochmal vor sich.Sein Kostüm, die Bostschaften,die Teile ihrer toten Freunde und ohne das sie es wollte drang ein Wort über ihre Lippen.

"Menschenfresser"

Sie spürte noch das ihr David über die Wange leckte,dann wurde es warm an ihrer Kehle.Ihr Blut strömte an ihr hinuter und noch bevor sie die Augen für immer schliessen würde hörte sie die alte Standuhr gongen, welche nehben dem Eingang stand.Mitternacht.

THE END
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Geändert von Sternchen (16.10.2015 um 21:03 Uhr)
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Alt 27.10.2015, 19:42   #2
Sternchen
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Voting geht in die heiße Phase...
Votet es wird spannend!!


Votingende ist der 31.10.2015 um 0:00
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Alt 01.11.2015, 18:28   #3
Sternchen
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Die Gewinner stehen fest!

1. Platz Vampira del mar
2. Platz Lamia
3. Platz Nachtwandler

Herzlichen Glückwunsch!


Das Voting war sehr sehr spannend und alle Geschichten waren super gut
Die beiden anderen Schreiber erhalten von uns für ihre Bemühungen
und ihre sehr tolle Geschichte auch ein kleines Dankeschön in Form von 15

Bitte sendet mir doch eure Namen und Server per PN zu, damit wir euch die gut schreiben können
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Geändert von Sternchen (01.11.2015 um 18:36 Uhr)
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Alt 08.11.2015, 22:40   #4
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Ein Danke an alle Verfasser! Das waren toll geschriebene Geschichten. Sowas liest man gerne.
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